Verhaltenstherapie ist eine auf wissenschaftlicher Evidenz basierte Therapieform. Sie ist ein in Deutschland anerkanntes Richtlinenverfahren, was bedeutet, dass Psychotherapeuten für Verhaltenstherapie mit den Krankenkassen abrechnen können.
Die Grundlage der Verhaltenstherapie ist, dass Menschen ihr Verhalten (dies beinhaltet in der mordernen Verhaltenstherapie auch Gedanken und Fühlen) im Laufe ihres Lebens lernen. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass Menschen aufgrund schwieriger Umstände oder ungünstiger Lernsituation Verhalten erlernen, welches Ihnen das Leben schwieriger macht. Dies wird als dysfunktionales Verhalten bezeichnet, da dieses Verhalten entweder nicht zum gewünschten Ergebnis führt (z.B. auf Abstand gehen, wenn sich man Trost wünscht) oder die Kosten des Verhaltens übermässig hoch für den Erfolg sind ( z.B. viele unbezahlte Überstunden machen um Anerkennung vom abwertenden Chef zu erhalten).
Das Ziel der Verhaltenstherapie ist es diese ungünstigen Verhaltensweisen zu identfizieren und verändern zB in hilfreicheres Verhalten zu erlernen. Hierbei ist es auch wichtig die Ursprünge dieses Verhaltens zu verstehen um die Sinnhaftigkeit des Verhaltens nachvollziehen zu können und das Ursprungsproblem zu behandeln.